Freizeit & Unterhaltung

Konzerte im Juli

Apéro-Konzert: Gypsy-Swing mit den »Django‘s Tigers«

Am Donnerstag, 27. Juli 2017 um 18.30 Uhr feiern vier Musiker der Südwestdeutschen Philharmonie den Sommer am See mit einem Apéro-Konzert: Gabriele Basilico (Bass), Pawel Katz (Violine), Alexander Palm (Gitarre) und Erwin Pfeiffer (Gitarre) bilden zusammen die Formation »Django‘s Tigers«, die mit der mitreißenden Musik von Django Reinhardt die Bretter der Steganlage des Konstanzer Yachtclubs zum Beben bringen werden.

Die »Django‘s Tigers« beweisen, dass die grandiose Musik Django Reinhardts bis heute nichts von ihrer Inspirationskraft und funkensprühenden Kreativität verloren hat. Django Reinhardt erkannte Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität und verband sie dennoch zu etwas Gemeinsamen. Die Frage »Jazz oder nicht Jazz« war für ihn unerheblich, denn jedes Schubladendenken lag ihm fern und der »Blick über den Tellerrand« ihm eigen.

Konzert: »Apéro-Konzert«
Donnerstag, 27.07.2017 um 18.30 Uhr, Steganlage Konstanzer Yachtclub,
Seestraße 33, Konstanz
Eintritt frei
Karten sind beim Stadttheater Konstanz (07531 900-150), bei der Südwestdeutschen Philharmonie (9.00 Uhr bis 12.30 Uhr) und bei der Tourist-Information am Hauptbahnhof, sowie allen Ortsteilverwaltungen erhältlich. Tickets können auch bequem im Internet gekauft und per print@home ausgedruckt werden unter: www.philharmonie-konstanz.de. 

Django‘s Tigers live in concert















Mainau Open Air 2017 – Operngala

Werke von Verdi, Mascagni, Wagner und Weber erklingen zwischen blühenden Beeten an einem Sommerabend auf der Mainau, wenn die Südwestdeutsche Philharmonie am Samstag, 8. Juli dort zu Gast ist. Die Melodien werden vom Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn intoniert, begleitet von den Musikerinnen und Musikern der Philharmonie, unter der Leitung des DirigentenTibor Bogáni. Die Gäste erwartet stimmungsvoller Musikgenuss unter freiem Himmel. Bei schlechter Witterung schützt ein wettersicheres Sonnendach die Besucherinnen und Besucher. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

Der ursprünglich angekündigte Nationalchor von Korea kann leider auf der Mainau nicht dabei sein. Aufgrund der Korruptionsaffäre um Südkoreas Präsidentin Park Geun und das gegen sie laufende Amtsenthebungsverfahren wurden u.a. die Gelder für Kulturreisen von der Übergangsregierung vorläufig eingefroren. Daher musste der Nationalchor seine Deutschlandreise absagen.

Anstelle des Nationalchors von Korea wird nun der Tschechische Philharmonische Chor Brünn, dirigiert von Tibor Bogáni, auf der Mainau zu Gast sein. Internationale Musikkritiker bestätigen dem Chor seine exzellente Qualität. 2007 erhielt er den ECHO KLASSIK. Bei den Opernfestspielen Heidenheim 2017 tritt der Chor in »Der fliegenden Holländer« auf, zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch, Erster Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie.  Der Chor war mit »Macbeth« 2015 schon einmal zusammen mit der SWP auf der Mainau zu erleben.

Mainau Open Air – Operngala
Schlossgarten Insel Mainau (wettersicheres Sonnendach)
Samstag, 08.07.17 um 20 Uhr
18 / 29 / 42 Euro

Mit der Konzertkarte ab 17 Uhr freier Eintritt auf die Insel Mainau.

Der Tschechische Philharmonische Chor Brünn



















Konzerte im Juni

Friede
Philharmonisches Konzert im Juni 2017 

Am Freitag, 16. Juni, 20 Uhr und am Sonntag, 18. Juni, 18 Uhr im Konzil Konstanz

Werke von Richard Heuberger, Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Schumann umfasst das Programm des Philharmonischen Konzerts »Friede«, das am 16. Juni um 20 Uhr und am 18. Juni um 18 Uhr im Konzil Konstanz geboten wird.


Es beginnt mit Richard Heubergers Ouvertüre zu »Der Opernball«. Der in Graz geborene und 1867 nach Wien gezogene Komponist Heuberger schuf Chor- und Orchesterwerke, Lieder, Opern, Ballette und anderes. Berühmt machte ihn jedoch seine Operette »Der Opernball«, die im Januar 1898 am Theater an der Wien uraufgeführt wurde.

Mit Mozarts Violinkonzert D-Dur geht das Konzert weiter. Rund 40 Solokonzerte für die unterschiedlichsten Instrumente komponierte Mozart, davon waren 5 Violinkonzerte. Es wird vermutet, dass ihn seine Italienreisen zu den Violinkonzerten inspiriert haben, jedoch schwingen auch französische Einflüsse in ihrem Stil mit. Auch das an diesen beiden Abenden gebotene 4. Violinkonzert Mozarts offenbart die verschiedenen europäischen Eindrücke, die Mozart durch seine zahlreichen Reisen gewonnen hatte.

Nach der Pause geht es mit Robert Schumanns Symphonie Nr. 4 d-Moll weiterAuch wenn das symphonische Erbe Beethovens die Messlatte an die Instrumentalmusik für spätere Komponisten hochsetzte, versuchte sich Schumann an dieser Gattung. Vier Symphonien waren das Ergebnis, die letzte — eigentlich seine zweite, denn es gab ein früheres Manuskript — wird bei dem Konzert gespielt.

Als Solist des Abends ist der polnische Violinist Piotr Plawner zu Gast, Chefdirigent Ari Rasilainen leitet das Orchester.

Eine Stunde vor Konzertbeginn findet ein Einführungsvortrag statt.

Karten sind beim Stadttheater Konstanz (07531 900-150), bei der Südwestdeutschen Philharmonie (9.00 Uhr bis 12.30 Uhr) und bei der Tourist-Information am Hauptbahnhof, sowie allen Ortsteilverwaltungen erhältlich. Tickets können auch bequem im Internet gekauft und per print@home ausgedruckt werden unter: www.philharmonie-konstanz.de.



Südwestdeutsche Philharmonie auf dem Campus Festival im Uniwald

Hip-Hop und ein klassisches Orchester: Dass das funktioniert, hat die Südwestdeutsche Philharmonie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Diesmal findet das Crossover-Konzert im Rahmen des Campus Festival statt, im Uniwald an der Universität Konstanz, am 10. Juni um 15.15 Uhr.

Hierfür hat sich die Philharmonie mit dem Geiger und Komponisten Miki Kekenj und den Elektro DJs von Moonbootica zusammengetan.

Kekenj, der aus einer Musikerfamilie stammt und eine klassische Geigenausbildung genoss, entdeckte schon früh seine zweite Leidenschaft, den Hip-Hop. Seitdem bewegt er sich in beiden Welten und hat schon zahlreiche Crossover-Projekte umgesetzt. Er konzipiert grenzüberschreitende Programme, die den Zeitgeist der musikinteressierten Generation Pop widerspiegeln, dabei aber den klassischen Raum nicht links liegen lassen.

Unter den Gastmusikern, die Kekenj bei dem Konzert begleiten, ist auch das Hamburger Duo Moonbootica, bestehend aus den DJs Oliver Kowalski und Tobias Schmidt. Die drei kennen sich seit Langem, die Stücke für dieses Konzert stammen von Moonbootica, Kekenj hat sie für dieses Konzert arrangiert, und er wird an diesem Nachmittag auch das Orchester leiten.
Die beiden Sänger Milan Jasper und Jack Beauregard, sowie die schwedische Sängerin Siri Svegler sind ebenfalls Teil dieses Crossover-Projekts.
Auf die Frage, an wen sich ein solches Programm richtet, meint Kekenj, das Publikum bei solchen Konzerten sei in der Regel sehr gemischt, aber aus welchem Genre die dann kämen, sei ihm ziemlich egal. Hauptsache, viele Musikinteressierte haben Spaß an der Musik und der Begegnung mit unterschiedlichen Stilen und Menschen.

Der Festivalpass ist bei der Südwestdeutschen Philharmonie und unter www.campusfestival-kn.de erhältlich. Sonderkonditionen für Abonnenten der SWP (ermäßigter Preis) nur erhältlich im Fischmarkt 2 zu den bekannten Öffnungszeiten (Mo-Fr 9.30-12.30 Uhr). 

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Dirigent Marcus Bosch und die Südwestdeutsche Philharmonie präsentieren erneut Bruckner im Konstanzer Münster

Nach der großartigen Aufführung von Anton Bruckners 4. Symphonie im Konstanzer Münster im vergangenen Jahr folgt in diesem Jahr Bruckners 3. Symphonie, die Wagner gewidmet ist. Am Dirigentenpult steht erneut Marcus Bosch, Erster Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie.

Das Konstanzer Münster, jahrhundertelang die Kathedrale der Bischöfe von Konstanz, ist eine der größten romanischen Kirchen Süddeutschlands. Das imposante Bauwerk mit seinem die Stadtsilhouette bestimmenden Münsterturm bildet die perfekte Kulisse für die überragenden Symphonien Anton Bruckners. Auch deshalb wird es wieder ein ganz besonderes Ereignis werden, wenn am Freitag, 2. Juni um 20 Uhr die Südwestdeutsche Philharmonie Bruckners Symphonie Nr. 3 d-Moll im Konstanzer Münster spielt. Dirigent Marcus Bosch hat äußerst erfolgreich schon alle Bruckner-Symphonien auf CD eingespielt, und gilt somit als »Bruckner-Fachmann«.

Zu der 3. Symphonie Bruckners, die Wagner gewidmet ist, wird häufig die folgende Anekdote wiedergegeben: Im August 1873 reiste Bruckner nach Bayreuth, um Wagner sowohl seine 2. Symphonie wie auch die 3. in d-Moll vorzulegen. Wagner sollte wählen, welche ihm besser gefiele, um ihm diese zu widmen. Beim Durchsehen der Noten floss jedoch offenbar einiges an Bier, sodass sich Bruckner nach seiner Rückkehr nicht mehr erinnern konnte, welche Wagner gewählt hatte, und dies nochmals schriftlich klären musste. Der Abend begründete jedoch ein sehr freundschaftliches Verhältnis der beiden Komponisten...

Die Uraufführung der Sinfonie 1877 in Wien, die Bruckner selbst dirigierte, war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Der große Erfolg stellte sich erst mit er Uraufführung der dritten Fassung im Dezember 1890 in Wien ein, unter der Leitung von Hans Richter. 

Konzerte im Mai

Optimismus

Unter diesem Motto steht das erste philharmonische Konzert im Mai 2017. Amerika steht dabei im Mittelpunkt. Die Konzerte sind Teil des Programms des Bodenseefestivals 2017, das unter dem Motto »Variations on America« steht.Auf dem Programm des Abends stehen Werke von Leonard Bernstein, George Gershwin und John Adams.

Der Abend beginnt mit Leonard Bernsteins »Ouvertüre zu Candide«. Die »Comic Opera« Candide, die kurz vor der »West Side Story« entstand, floppte beim Publikum, die Ouvertüre jedoch wurde schnell zu einem beliebten Auftakt-Knaller in Konzerten. Die Symphonischen Tänze aus »West Side Story«, die zum Abschluss des Konzertabends erklingen, fügte Bernstein 1960 aus einigen Glanznummern des Musicals zusammen.George Gershwin kreierte seinen ganz eigenen Stil, in dem er in seinen Werken die sogenannte »klassische Musik« mit Jazz und Unterhaltungsmusik durchmischte. Damit traf er den Nerv des amerikanischen Publikums. John Adams schliesslich ist seit Jahrzehnten der führende US-amerikanische Gegenwartskomponist.

Vorstellungen sind am Freitag, 12. Mai, 20 Uhr und am Sonntag, 14. Mai, 18 Uhr im Konzil Konstanz und am Dienstag, 16. Mai um 20 Uhr im Dreispitz Kreuzlingen [CH]. 

Tobias Engeli, Dirigent, absolvierte zu Beginn seiner Karriere Cellostudien bei den Solocellisten des NDR und der Tonhalle Zürich. Seine pianistischen Fähigkeiten führten zu einer Aufnahme in die Menuhin-Stiftung Hamburg. Bereits während des Kapellmeisterstudiums an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bei Christof Prick dirigierte Tobias Engel die Hamburger Symphoniker, das Hamburger Barockorchester und diverse freie Opernproduktionen.




Konzerte im April

Am Mittwoch, 26.04. und Freitag, 28.04. im Konzil Konstanz, am Samstag, 29.04. in der Stadthalle Singen und am Sonntag, 30.04. in der Graf-Burchard- Halle Frickingen

Das zweite Philharmonische Konzert im April, »Parallele«, nimmt die Konzertgäste mit auf eine musikalische Reise vom hohen Norden bis in den Süden.Es beginnt mit einem Gruß des Chefdirigenten Ari Rasilainen aus den nordischen Ländern: Der norwegische Komponist Johan Severin Svendsen schrieb die »Festpolonaise«, mit der das Konzert mit Pauken und Trompeten eröffnet. Mit Fazıl Says »Klarinettenkonzert zu Omar Khayyam« geht es dann Richtung Osten, bevor es in die Pause geht. Danach führt »L’Arlésienne« von Georges Bizet die Konzertbesucher nach Südfrankreich. Der Schweizer Klarinettist Reto Bier (Bild) gastiert als Solist, Chefdirigent Ari Rasilainen leitet das Orchester.



Weitere Informationen unter: philharmonie-konstanz

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